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Ein riesiger Affe namens King Kong lebt auf einer Insel zusammen mit längst ausgestorbenen anderen Spezies und einem Eingeborenenstamm, bis eine Expeditionsgruppe dort auftaucht. Diese versucht King Kong zu fangen und nach New York zu verschiffen, um ihn dort auszustellen - was ihr schließlich auch gelingt.
Neben dieses „Das-Monster-kommt-in-die-Stadt-Plots“ (den man bspw. auch bei allen Godzillafilmen, bei Jurassic Park II oder bei Cloverfield findet, ist der direkte Mensch-Kreatur-Bezug bei King Kong interessant, der über die Verbindung zu Ann Darrow als “weiße Frau“ erzählt wird. Ähnlich wie bei Moby Dick kommt es dabei zu einer Konbination aus Bann, Faszination, Tragik und Emotionalität in der ungleichen Beziehung.
2005 wurde King Kong neu (und mit wirklich guten Animationen) von Peter Jackson verfilmt, wobei die eigentiche Legende um den Riesenaffen bereits mit „King Kong und die weiße Frau“ von 1933 begründet wurde. Ich dachte eigentlich, dass es eine kreative Idee Jacksons gewesen sei, in der V-Rex-Kampfszene Kong nach dem Töten des V-Rex nochmal kurz mit dessen Kopf spielen zu lassen (so wie Affen aben mit Dingen spielen), musste aber kürzlich feststellen, dass dies nur eine Adaption aus einer Kampfszene aus "The Son of Kong" von 1933. Hier kämpft Kiko gegen den Cave Dinosaur, besiegt ihn und nimmt ebenfalls nochmal kurz dessen Kopf in die Hand, um ihn sich zu betrachten. Bedenkt man jetzt, dass 2005 genau 73 nach 1933 liegt und damit etwaige Urheberrechtsverletzungs- und Ideenklauvorwürfe um knapp 3 Jahre durch sind, wird man zum Schelm, wenn man böses dabei denkt.